Besondere Glückskinder

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 * Hier sind ein paar meiner Glückskinder. *
Es sind ganz besonders tapfere Vögelchen und ihre kleine Geschichte. Sie alle haben es ihm Leben etwas schwerer als andere, hervorgerufen durch schlechte Haltung, falsche Ernährung,
durch Unfälle oder durch Krankheiten. 
Trotzdem haben sich Leute bereit erklärt,
diesen Vögeln ein neues Zuhause zu gegeben und damit eine zweite Lebenschance...  
Ich hoffe diese Happy-End Geschichten machen dem ein oder anderen Mut auch einen
"nicht so perfekten" Vogel aufzunehmen. Viele brauchen nämlich nicht viel zum glücklich sein
und manchmal ist es nach kurzer Zeit schon nicht mehr so schlimm wie es im ersten Moment aussieht. 

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Das sind Ivar und Sunny. Ivar kam als Fundvogel ins Tierheim. Er lag damals fast auf dem Bauch und konnte sich kaum auf seinen Beinchen halten. Er hat trotzdem ein schönes Leben, durch eine speziell auf ihn abgestimmt Käfigeinrichtung und einer extra Portion Vitamine. 
Sunny kam als Abgabe schon sehr krank ins Tierheim. Ihm fehlten alle Zehen und ein Auge war stark entzündet. Seine neue Besitzerin tat alles um ihm zu helfen, aber dann musste Sie ihn doch erlösen. 

 


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Der Nymphenhahn Humpi hatte nur ein Beinchen und war schon ziemlich alt. Er lebte in der Tierheimvoliere und war damals sehr dünn, weil er sich wegen seiner Behinderung nur schwer gegen die vielen Nymphen in der Voliere durchsetzen konnte. Seine damalige Partnerin starb leider kurz vor der Vermittlung nach einer Legenot-Op und konnte daher nicht mehr mit ins neue Heim. Humpi verbrachte ein paar wunderschöne Monate in einem sehr schönen Zuhause.



 

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 Kojak und Jj sind ebenfalls zwei arme Schätzchen und sind beide bei einer der gleichen neuen Besitzerin gelanden. 
Kojak lebte seit Jahren mit einer "Glatze" in der Tierheim Außenvoliere. Die Ursache war unbekannt, auch ob die Federn jeweils wieder nachwachsen. Trotzdem hat man ihn aufgenommen und siehe da... es sprießen sogar wieder ein paar Federn auf seinem Kopf... bei der guten Pflege...

  

 

Bei Jj war es sogar noch etwas schlimmer. Er kam sehr krank ins Tierheim. Anscheindend wurde er sehr schlecht gehalten, dadurch war sein ganzer Körper verkümmert und krumm.
In seinem neuen, speziell auf behinderte Nymphen ausgerichtet Heim lernte zum ersten mal andere Nymphen kennen und lebte in einer kleinen Behinderten-WG. 




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Vier Zebras, zusammen und darunter eine SEHR alte Dame und ein blinder alter Herr... 
haben auch ein ganz feines Heim gefunden. :-)


 
 

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Drei Wellihähne holte ich aus einem Kiosklagerraum. Alle Drei hatten einen schlimmen Räudemilbenbefall und sind nun gesund und munter.

  
  

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Luna lebte früher in der Tierheim Außenvoliere. Sie saß dort wie ein Häufchen Elend. Der Tierarzt diagnostizierte Gicht und sagte, sie könne wohl kaum ohne Schmerzmittel leben. Heute lebt sie in die warmen Stube, ohne Schmerzmittel und ohne Schmerzen! 

 

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Diese Nymphendame, Rudi, hatte nur ein Auge. Aber auch sie fand den passenden "Deckel" und lebt nun bei einem ganz blinden Nymphenhahn.




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Die Wellidame Milka wurde in einem ganz schrecklichen Zustand gefunden.Sie war entflogen und wurde in der freien Natur von einer Elster ganz übel zugerichtet.
Nachdem sie einige Zeit in einer ganz tollen Pflegestelle gesundgepflegt und versorgt wurde, zog sie zu einem kleinen Wellischwarm, wo sie sich nun komplett von diesem schlimmen Erlebniss erholt hat und ein schönes Leben führt.



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Tweety war eine nervöse Rupferin. Sie fing bei Stress an sich die Federn auszureissen,
vermutlich lag es auch an der Einzelhaltung.
Nun lebt sie in einer kleinen Vierergruppe und rupft so gut wie garnicht mehr. 
*Leider musste Tweety nach einem halben Jahr ihr Zuhause erneut verlassen, lebt aber jetzt als Betty in einem wunderschönen Heim mit freundlichen Artgenossen. *




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Und noch eine Rupferin. Sue wurde von ihren ehemaligen Besitzern in einer Pappschachtel beim Tierarzt abgegeben, mit der Bitte sie einzuschläfern. Da Sue aber nicht krank war, sondern sich nur am Bauch rupfte, hat die Ärztin Sue ins Tierheim gebracht, von wo aus sie dann in ihr neues Zuhause mit Schwarmanschluß zog.




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Diese beiden Wellidamen kamen leider auch in einem ganz schlimmes Zustand ins Tierheim.
Ängstlich, die Ringe waren eingewachsen, Federn zerzaust und eine Henne war vollkommen blind.
Ich frage mich, wie man es so weit kommen lassen kann.
Zum Glück haben auch diese Beiden ein schönes Zuhause gefunden,
in dem auch die blinde Dame gut zurecht kommt.






Allen die diesen Vögeln ein neues Zuhause gegeben haben...

ein ganz besonderes DANKESCHÖN!!!!